URSULA-MAREN FITZ
Bild - Objekt - Skulptur


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     · Glas

     · Bronze
     · Mixed Media
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1977 - 1984
 
seit 1990

2003 - 2005
2009/2010

2012 - 2014

seit 2015
 

 

Kunst- und Germanistik-Studium
an der Universität Dortmund und an der Kunsthochschule Düsseldorf
freischaffend

Kuratorin und Leiterin der Bayrischzeller Kunstausstellung (zusammen mit Michael Herden)
Kuratorin der Ausstellung KUNSTWERK in Rottach-Egern
Kuratorin und Leiterin der Tegernseer Kunstausstellung
Glasheimat Bayern - 2. Vorstand, www.glasheimat.bayern

PREISE:  
2016

2012
1997
 

Kunstpreis der Stiftung der Sparkasse Bayreuth
anlässlich der 38. Internationalen Kunstausstellung Hollfeld

Glas 2012 - Glasmuseum Immenhausen (2. Preis)
Bezirk Oberbayern, Kunst am Bau, Kreiskrankenhaus Agatharied (2. Preis)
 

MITGLIEDSCHAFTEN:
Berufsverband Bildender Künstler (BBK) München/Obb.
Berufsfachverband für Kunstpädagogik (BDK)
Sculpture Network
 
ZUR  ARBEIT:

In der plastischen Arbeit von Ursula-Maren Fitz entstehen zum einen weiche, sinnliche Bronze-Torsi und organische Formen und zum anderen zerrissene, aufgebrochene Körper oder Fragmente, oft narbengleich geschlossen, Ausdruck und Versatzstück bleibender menschlicher Verletzungen und Irritationen.

Seit einigen Jahren bezieht Ursula-Maren Fitz verstärkt Glas, Glas-Stein-Verbindungen oder auch Glas und Bronze in ihre künstlerische Arbeit ein. Das zerbrechliche Glasobjekt z.B. erhält emotional eine Art Schutzhülle durch die Bronze. Inhaltlich geht es um Verletzlichkeit und Schutzwürdigkeit der menschlichen Seele. Der dargestellte Schutz aber und die dadurch empfundene Sicherheit zeigen nur eine vermeintliche Sicherheit, brüchig und flüchtig, irrational.

Die bildnerischen Arbeiten von Ursula-Maren Fitz werden von dynamischen, stark strukturierten Kompositionen in Öl und Mischtechnik auf Leinwand und Holz bestimmt, die dem Betrachter Raum geben, inne zu halten und in sich zu schauen. Die Intention der Künstlerin ist es, in einem Verdichtungsprozess Räumlichkeit und Bewegung zu schaffen, von der Fläche her die dritte Dimension zu erschließen. Dies erfolgt durch Farb- und Materialschichtungen, durch durchscheinende Farbflächen sowie durch collageartige Strukturen. Gegenständliche Elemente und dynamischer Materialauftrag verbinden sich mit der Farbkomposition; Farbfelder vedichten sich zu Formen und Fließen entsteht. Es entwickeln sich Spannungsfelder durch intensive Farben, dünnen/pastosen Farbauftrag und die partielle Reliefhaftigkeit. Aus dem Anfangskonzept wachsen die Kompositionen während des Arbeitsprozesses durch entstehende Strukturen, wobei bewusst statische und dynamische Bereiche in Farbe oder greifbaren Elementen gegenüber gestellt werden.

Daneben entstehen serielle Bildobjekte in Mischtechnik (Zeitobjekte), die sich mit vergehender Zeit und dem Bewahren auseinandersetzen. Informationen der Printmedien zu einem bestimmten Zeitpunkt oder oder über einen bestimmten Zeitraum hinweg werden unbegrenzt konserviert, zum Teil wie Geschenke verpackt und mit Wachs versiegelt.

Ursula-Maren Fitz · Schmied-Balthes-Str.10  · D-83666 Waakirchen  · Tel/Fax: 08021-7429 · atelier@fitzarte.de